Von der Beobachtung in einer Berner Apotheke über offenen Brief und Strafanzeige bis zur Verurteilung durch Swissmedic — die Geschichte eines Präzedenzfalls, der bestätigt: Es gibt keinen Fremdschutz.
Im Herbst 2025 fiel mir in einer Coop Vitality Apotheke in Bern eine laufende Werbekampagne für COVID-19-mRNA-Impfstoffe auf. Der zentrale Slogan „Schützen Sie sich und andere" wurde prominent eingesetzt — eine Formulierung, die nach meiner Einschätzung wissenschaftlich nicht mehr haltbar war und den Tatbestand irreführender Heilmittelwerbung (Art. 32 HMG) erfüllen könnte.


Ich habe die Werbung fotografisch dokumentiert und die problematischen Aussagen öffentlich gemacht, u.a. über Social-Media-Beiträge auf X. Ziel war es, die Öffentlichkeit auf die Diskrepanz zwischen Werbeclaim und aktueller evidenzbasierter Lage hinzuweisen:
Diese Veröffentlichung erzeugte Resonanz und führte dazu, dass weitere Bürger und Organisationen auf den Fall aufmerksam wurden.
Auf Basis der öffentlichen Kritik verfasste ich — als Präsidentin MASS-VOLL! Bern — einen offenen Brief an Coop Vitality. Darin forderte ich:
Der Brief wurde per E-Mail und Post versandt; Coop Vitality erhielt eine Frist bis 3. Dezember 2025 für eine Stellungnahme.

Da keine zufriedenstellende Reaktion erfolgte, reichte MASS-VOLL! am 3. Dezember 2025 eine formelle Strafanzeige bei Swissmedic ein. Die Anzeige wirft der Coop Vitality AG irreführende und verbotene Arzneimittelwerbung vor (Art. 32, 55, 66 HMG) und fordert u.a. ein sofortiges Verbot der Werbung sowie Konsequenzen.

Unter dem wachsenden öffentlichen Druck — ausgelöst durch die anfängliche Aufdeckung, Social-Media-Diskussionen und die Strafanzeige — zog Coop Vitality die umstrittene Kampagne zurück. Der Slogan „Schützen Sie sich und andere" in Verbindung mit mRNA-Impfstoffen verschwand aus der sichtbaren Werbung. Doch es sollte noch weit dicker kommen.
Im April 2026 zog Swissmedic die Konsequenzen: Das Schweizerische Heilmittelinstitut sprach in einem wegweisenden Entscheid Verwaltungsstrafen gegen die Betreiberinnen von Coop Vitality sowie von Amavita und Sun Store (Galenica) aus — wegen irreführender Arzneimittelwerbung mit dem Slogan «Schützen Sie sich und andere» für die mRNA-Impfung.
Das eigentlich Brisante steht in der Begründung: Swissmedic hält fest, dass die aktuellen Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) keine Aussage enthalten, wonach mit einer Covid-Impfung auch Mitmenschen geschützt würden. Mit anderen Worten: Die Behörde bestätigt schwarz auf weiss, dass es keinen gesicherten Fremdschutz gibt — und dass mit einer solchen Behauptung „falsche und irreführende Anreize" geschaffen wurden. Genau dieser angebliche Fremdschutz diente jahrelang als zentrale Begründung für Zertifikatspflicht, Ausgrenzung und Impfdruck.
Möglich wurde dieser historische Durchbruch nur durch zwei Dinge: meine unbeirrbare Vorarbeit und die juristische Präzision von Rechtsanwalt Artur Terekhov. Ich habe die irreführende Kampagne entdeckt, lückenlos dokumentiert, einen offenen Brief verfasst und Coop Vitality unmissverständlich aufgefordert, die Werbung sofort zu stoppen. Als die Verantwortlichen stur blieben, mandatierte MASS-VOLL! Rechtsanwalt Terekhov — seine messerscharfe Strafanzeige brachte den Fall auf den Punkt und zwang Swissmedic schliesslich zum Handeln.
Zum ersten Mal bestätigt eine staatliche Behörde offiziell und rechtskräftig, was während der Pandemie bestritten und verschwiegen wurde: Die mRNA-Spritze bietet keinen zuverlässigen Schutz vor Ansteckung und Weitergabe. Damit bröckelt der Kern des offiziellen Corona-Narrativs — und ein zentrales Argument, mit dem staatliche Zwangsmassnahmen gerechtfertigt wurden, fällt in sich zusammen. Dieser Entscheid legt einen neuen Grundstein für die überfällige Aufarbeitung in der Schweiz: mit Raum für weitere juristische Schritte, politische Untersuchungen und eine ehrliche Debatte über Verantwortung und Wiedergutmachung. Genau dafür kämpfe ich weiter.
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