Projekt · Kampagne & Investigativ

E-ID Referendum.

Kampagnenleitung des erfolgreichen E-ID-Referendums — und der anschliessende Kampf für eine saubere Abstimmung, bis vor Bundesgericht.

Kampagnenleitung · Jan–Apr 2025

Kampagnenleitung für Freunde der Verfassung.

Kampagnenführung, Leitung digitale & analoge Kommunikation

Unterschriftensammlung für das E-ID-Referendum in Bern
Unterschriftensammlung in Bern

Web-Management & Redaktion

Konzeption, Aufbau und laufende Betreuung von eid-nein-danke.ch und freiheitskalender.ch sowie redaktionelle Verantwortung, Betreuung und Optimierung für verfassungsfreunde.ch und kamingespraeche.ch.

Kampagnenwebsite eid-nein-danke.ch
Die Kampagnenwebsite eid-nein-danke.ch — das Referendum kam mit 55'344 gültigen Unterschriften zustande
Reichweite & Erfolg

Rekordergebnis: 27'000 Unterschriften.

Als Social Media Manager und Kampagnenführerin steigerte ich die digitale Reichweite erheblich und mobilisierte die Community aktiv. Die Kampagne trug entscheidend zum Rekordergebnis bei — die Freunde der Verfassung sammelten von allen Komitees die meisten Unterschriften (27K). Die Ergebnisse sind im X-Analytics des offiziellen Accounts @FdVerfassung (Nov. 2024 – April 2025) dokumentiert.

X-Analytics mit über 219'000 Impressionen
X-Analytics @FdVerfassung: 219K Impressionen, 23.7K Profilbesuche

Weitere Erfolge

Guerilla-Aktionen in Bern & Umgebung

Ehrenamtliche Unterstützung der E-ID-NEIN-Kampagne von MASS-VOLL! mit kreativen Guerilla-Aktionen im öffentlichen Raum.

Die Abstimmung · 28.09.2025

Das knappe Ja: Ein politisches Krimi-Finale.

Abstimmungskarte E-ID-Gesetz vom 28. September 2025
Abstimmungsergebnis 28.09.2025: 50,39 % Ja / 49,61 % Nein

Die eidgenössische Abstimmung vom 28. September 2025 über das E-ID-Gesetz endete äusserst knapp: Mit 50,39 % Ja-Stimmen gegenüber 49,61 % Nein-Stimmen wurde das Gesetz hauchdünn angenommen. Auffällig war die starke urbane Unterstützung in Städten wie Zürich, Basel und Lausanne, während ländliche Regionen mehrheitlich ablehnten. Bereits kurz nach der Auszählung mehrten sich Stimmen, die auf Unregelmässigkeiten, massive Werbeeinflüsse und mögliche Verletzungen der Abstimmungsfreiheit hinwiesen. Das Resultat spaltete das Land — und wurde zum Ausgangspunkt einer juristischen und politischen Aufarbeitung, wie sie die Schweiz seit Jahren nicht erlebt hat.

E-ID unter Einfluss: Recherchen decken Verflechtungen auf

Meine investigativen Recherchen decken umfassende Unregelmässigkeiten und mögliche korrupte Machenschaften in der Finanzierung des E-ID-JA-Lagers auf. Diese Enthüllungen führten zu Schlagzeilen in führenden Schweizer Medien. Im Zuge dieser Entwicklungen ergänzte die Bewegung MASS-VOLL! ihre bereits eingereichte Stimmrechtsbeschwerde gegen die Swisscom um ein wesentliches Novum. Parallel dazu reichten mehrere Parteien sowie ich persönlich eine eigenständige, umfassende Stimmrechtsbeschwerde ein. Mein Rechtsmittel konzentriert sich auf:

Beschwerde zum E-ID-Abstimmungsergebnis

Bei der Analyse der veröffentlichten Spenden stellte ich fest, dass neben der TX Group AG und der Ringier AG auch der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) kurz vor der Abstimmung — am 11. September — eine Zahlung von CHF 50'000 leistete. Diese zeitlich auffällige Zuwendung veranlasste mich, bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) nähere Informationen anzufordern. Die erhaltene Antwort bestätigte meine Vermutung: Es lag ein Rechtsverstoss vor.

Nachdem die erste Instanz die Eingabe aus Kompetenzgründen abgewiesen hatte, reichte ich am 13. Oktober 2025 fristgerecht eine Abstimmungsbeschwerde beim Bundesgericht ein. Erste Rückmeldungen von renommierten Juristen bestätigen die Relevanz meiner Eingabe.

Was steht in der Beschwerde?

Die Beschwerde deckt schwerwiegende Verstösse auf, die das Abstimmungsergebnis verfälscht haben:

Zusammengefasst: Ein intransparentes Netzwerk aus in- und ausländischen Akteuren bedroht die demokratische Integrität der Schweiz — ein Mehrfachverstoss, der die Nichtigkeit des Abstimmungsergebnisses rechtfertigt.

Fundraising: Gemeinsam für eine saubere Abstimmung

Dank der Unterstützung zahlreicher Freiheitskämpfer konnte ich mittels Fundraising den Kostenvorschuss von 1'000 CHF am 22. Oktober 2025 begleichen — in kürzester Zeit, ausschliesslich durch Beiträge von Privatpersonen. Dieses Vertrauen und dieses Engagement für Gerechtigkeit bedeuten mir unglaublich viel.

Replik zur Vernehmlassung der Bundeskanzlei

Am 4. Dezember 2025 reichte ich fristgerecht meine Replik zur Vernehmlassung der Bundeskanzlei vom 14. November beim Bundesgericht ein und demontiere darin deren Verdrehungen Punkt für Punkt: unbelegte „Zweifel" an meiner Fristwahrung, die Verharmlosung der wochenlang verschleierten SVV-Spende als „geringfügig" und die Behauptung, ein Resultat mit nur 0,78 % Unterschied sei „nicht sehr knapp".

Mir geht es nicht um parteipolitische Interessen — sondern um die Wahrung demokratischer Grundprinzipien (Art. 34 BV). Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Transparenz, insbesondere wenn finanzielle Einflussnahme die freie Meinungsbildung gefährden kann. Demokratie braucht Menschen, die hinschauen, handeln und Verantwortung übernehmen.

E-ID Endgame · 21. April 2026

Bundesgericht entscheidet am 21. April 2026

Am 21. April 2026 um 09.30 Uhr berät das Bundesgericht in Lausanne öffentlich über die E-ID-Abstimmung. Dank meiner Beschwerde, der eingebrachten Beweise sowie weiterer Abstimmungsbeschwerden (u.a. von MASS-VOLL! zu den Swisscom-Verstrickungen) kann das Gericht eine erneute Abstimmung anordnen. Das knappe Ja von 50,39 % wurde massiv verzerrt — dies ist der entscheidende Wendepunkt im Kampf gegen die E-ID.

Status (29.01.2026): Meine private Beschwerde sowie die beiden parallel laufenden Beschwerden von MASS-VOLL! sind beim Bundesgericht hängig. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, informiere ich hier umgehend.

Lust auf Projekte mit Wirkung?

Ich bin offen für spannende Aufträge in Digital, Social Media, Branding, E-Commerce und mehr — let's talk.

E-Mail senden → +41 79 936 23 00